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Kleine Projekte für ein schönes Zuhause. DIY | Vögel | Design

…und die Hasen hoppeln schon in Richtung Ostereier.

Doch bevor ich euch schöne Ostern wünsche muss ich euch unbedingt von dem plötzlichen Schneefall gestern berichten. Denn der hat meine Gartenvögelchen doch sehr überrascht. Es war kein Aprilscherz! Selbst ich war überrascht. Also holte ich die Schneefräse wieder raus und räumte unsere Auffahrt frei. Nachdem ich noch etwas Vogelfutter ins Vogelhäuschen und unter die Hecke gestreut hatte, kamen auf einmal ganz viele Bergfinken an. Mindestens 30 auf einmal! Ungelogen! Seht selbst. Wie eine kleine Invasion!

grosse Versammlung von Bergfinken

Bergfinken, kleine Invasion Anfang April

Bergfinkenweibchen

Bergfinkenweibchen

Bergfinkenweibchen im Garten

Bergfinkenweibchen im Garten

viele viele Bergfinken

kleine Bergfinken-Invasion ums Vogelhäuschen herum

Bergfinken beim Vogelhäuschen

ordentlich was los beim Vogelhäuschen, Bergfinken

Sowas hatte ich noch nie vorher gesehen. Im Winter hatten wir hier immer nur 2-3 Pärchen von Bergfinken im Garten. Jedenfalls hat es mich riesig gefreut, denn ich liebe Vögel in der Natur. Und besonders in unserem Garten genieße ich das Gezwitscher. Gerade habe ich noch einige Nistkästen aufgehängt, damit auch ordentlich neue Nistplätze vorhanden sind. Ich kann es gar nicht abwarten, bis die Vöglein wieder mit ihrem Babies auf unserer Terrasse herumhüpfen. 🙂

Doch jetzt kommt erstmal Ostern und somit ein langes Wochenende. Ein bißchen Familienbesuche sind zwar auch angesagt, doch zwischendurch werde ich die Zeit nutzen, wieder in der Garage zu werkeln. Einiges ist doch in der letzten Zeit liegengeblieben…das muß geändert werden! Geht es euch ähnlich? Nutzt ihr auch die Tage für Liegengebliebenes oder neue Projekte?

Ich wünsche euch schöne Osterfeiertage!

Liebe Grüße, Eure Nadine

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Als wir von Vietnam zurück nach Deutschland umzogen, war dies unter anderem nur mit vielen Europaletten möglich. Davon stehen noch einige hier herum und schon länger wollte ich eine davon als Möbelstück verewigen. Viele Ideen schwirrten schon in meinem Kopf herum. Auf alle Fälle sollte es was für Drinnen sein.

Den Startschuss gab dann der Kauf von einem Pot Kreidefarbe, den wir letztes Jahr auf der CreativeMesse in Stuttgart entdeckten. Ich wählte ein wunderschönes grau-blau, denn das müsste super neben meinem türkisfarbenen Sitzsack aussehen, dachte ich! Tja, und vor kurzem überraschte mich mein Mann mit so richtig schönen alten Industrierädern. Wow, endlich kann’s losgehen! Die Entscheidung war getroffen: Ein Loungetisch mit alten Rädern!

So kann ich immer an die tolle Zeit in Vietnam zurückdenken, wenn ich mal im Sitzsack chille. Herrlich! Denn die ausgewählte Europalette hat schließlich eine weite Reise hinter sich und ist im Container mit unseren Umzugssachen um die halbe Welt über die Ozeane geschippert. Sie hat uns einen guten Dienst geleistet und verdient einen besonderen Platz. 😉

Mein neues Wochenendprojekt konnte beginnen:

Ich habe die Europalette weder geschliffen noch lackiert. Mit der ökologischen Kreidefarbe behält sie ihre schöne rauhe Oberfläche und ist bedenkenlos im Innenraum einsetzbar. Ich wollte sie möglichst natürlich erhalten, damit sie weiterhin ihren Charme von Ferne verbreiten kann.

  • Europalette säubern und wenn möglich in einem Holztrockenofen für einige Stunden erwärmen (gegen Ungeziefer)

    Europalette gesäubert

    Europalette gesäubert

  • Kreidefarbe „Jeans“ in grau-blau der Firma Amazona (http://www.diekreidefarbe.de/Kreidefarbe/Kreidefarbe-Jeans-075-l.html). Ich habe etwa 2/3 Inhalt des Farbpots benutzt. Tipp: unbedingt vor Ort Farbton angucken oder kleine Probeanstriche testen. Die Farbe sieht im Prospekt wie auch auf der Webseite absolut nicht so aus, wie sie später auf dem Holz erscheint. Wir hatten das Glück, daß auf der Messe ein Schrank in der Farbe bemalt war.
  • Rührstab zum ordentlichen Umrühren der Kreidefarbe
  • Pinsel (die Kunstfaserpinsel von Ikea sind sehr zu empfehlen)
  • tieferPlastikteller/Pappbecher zur besseren Dosierung der Farbe sowie zur Vermeidung von Schmutz im Farbpot benutzen (denn der Pinsel nimmt mit der Zeit einige Holzsplitter auf)

    Kreidefarbe

    Kreidefarbe „Jeans“, Plastikteller, Pinsel und Rührstab

Ein Anstrich mit Kreidefarbe reicht völlig aus.

Ein Anstrich mit Kreidefarbe reicht völlig aus.

  • Schwamm mit etwas Wasser benetzen und die beschrifteten Seiten austupfen. Die Kreidefarbe ist auf Wasserbasis und dadurch läßt sich die Schrift trotz Farbaufstrich wieder sichtbar machen.
  • Ein Anstrich reicht völlig aus. Die Kreidefarbe über Nacht trocknen lassen.
  • 4 alte Industrieräder (reinigen, auseinander nehmen und neu geölt wieder zusammensetzen)
  • an den 4 Ecken auf der Rückseite der Palette anschrauben (2 Bohrungen diagonal pro Rad reichen völlig aus)
  • Fertig! Aufstellen und mit Krams bestücken. 😉

Später habe ich noch 2 LED-Leuchtstreifen druntergeklebt. So kann ich es von unten in verschiedenen Farben beleuchten. Wirklich eine schöne Spielerei, besonders am Abend, wenn ich noch ein wenig relaxe oder in Büchern rumstöbere.

Ich hoffe, euch gefällt meine simple Europalette in dezentem Ton (hahaha..inklusiv der LED-Spielerei). Was habt ihr bisher aus Europaletten gemacht? Bin gespannt auf eure Kommentare.

Viele liebe Grüße,

Eure Nadine

Vor kurzem habe ich euch eine meiner schönsten verkohlten Holzscheiten gezeigt und vielen von euch hatte die Idee gefallen. Das hat mich riesig gefreut! Beim Experimentieren sind natürlich noch einige mehr entstanden, die ich euch auch bald vorstellen werde.

Doch da es heute regnet, war mir nach etwas Farbe und Natur. Daher habe ich kurzerhand die Holzscheiten rausgesucht, die im Wohnzimmer Platz vor der Heizung gefunden haben.  Beide lenken toll von dem großen Heizkörper ab. 😉

Die Holzscheiten habe ich vor dem Anstrich in einem Holztrockenofen wegen möglicher Ungeziefer für einige Stunden erwärmt. Die blaue Holzscheite habe ich mit Holzfarbe der Firma C.Kreul angestrichen und die andere nur mit Möbelöl der Firma Saicos. Natürlich Speichelecht und ohne Geruch. Perfekt für drinnen!

Was meint ihr? Sind die nicht schön geworden? Freue mich riesig über eure Kommentare.

Ich wünsche euch eine schöne restliche Woche.

Eure Nadine

Yuppiiee…hier ist der fertige Fachwerkbalken und sein Entstehungsprozeß! 🙂

Ich hatte euch ja schon einen kleinen Teaser als Bild gezeigt, doch zwischenzeitlich andere Projekte gepostet. Ach, ich bin total happy, wie schön die Verwandlung des antiken Fachwerkbalken gelungen ist. Auf der alten Textilwaage macht er sich wirklich sehr gut und ist somit ein schickes Dekostück geworden.

Hier nun meine Herangehensweise:

  • einen möglichst geraden stehenden Balken heraussuchen
  • zur Vermeidung von eventuellen Ungeziefer im Haus, habe ich statt Chemiekalien den Eichenbalken für einige Stunden bei ca. 100°Grad in einen speziellen Trockenofen für Holz erwärmt. (Ich hatte das Glück, hier in der Gegend einen Holztrockenofen mitbenutzen zu dürfen.)
  • mit Programm VCarvePro Schriftzug „Old English“ fürs Fräsen als dxf-Datei erstellt
  • Eichenbalken auf CNC-Fräsmaschine befestigen. Hier eignen sich die alten Verbindungslöcher für Holznägel ganz gut. Der Balken lässt sich gut festschrauben, ohne dabei beschädigt zu werden.
  • 90°Grad Holzfräser zum CNC-Fräsen
  • nach dem Fräsen den Balken entstauben und etwas höher legen (z.B. Holzschreite drunter)
  • Buchstaben entlang der Fräskonturen mit Holzlasur der Firma C. Kreul (Speichelecht und kindersicher) in Rosenrot bzw. andere Farbe mit Aquarellpinsel anmalen. Um einen schönen Farbeffekt zu bekommen, am besten gleich 2x mit der Farbe drüber gehen.
  • über Nacht trocknen lassen
  • nun den Balken mit Möbel-Öl der Firma Saicos einstreichen. Ordentlich die Flasche vorher schütteln und dann nach und nach in einen kleinen Becher umfüllen. So wird das Öl in der Flasche nicht vom Pinsel schmutzig und es lässt sich gleichzeitig besser dosieren.
  • Der Holzbalken saugt recht viel Öl auf, da er ja so schön trocken ist. Somit 2x den gesamten Balken einölen.
  • Am Ende den Balken aufstellen und bewundern 😉

Ich könnt gleich fast noch mehr davon machen, doch viele Fachwerkbalken habe ich leider nicht…schnief!

Bis sehr bald und viele sonnige Grüße,

Eure Nadine

Heute ist es grau in grau draußen. Und irgendwie war mir danach, einfach mal in der gemütlichen Küche verweilend, einen Becher warmes Wasser zu trinken. Dabei in Prospekten zu stöbern, auf der Ikea Webseite nach Neuem zu schauen oder einfach die Vögel draußen zu beobachten. Am Morgen waren wir mit Freunden beim Brunch, doch danach hatte ich kaum Lust, mich an irgendein Projekt zu setzen.

Daher habe ich mich über Eure „Gefällt mir“ sehr gefreut. Vielen lieben Dank an alle!

Dafür sende ich ein paar Blümen aus der Küche. Selbst gemixt und täglich neu bewässert. Und seit dem ich rausgefunden habe, daß Tulpen mit ein paar weniger Blättern als in der „gelieferten Version“ länger in der Vase halten, strahlen sie mich noch bunter an. Bring‘ den Frühling in dein Haus, sag‘ ich da nur!

Ich wünsche Euch einen tollen Wochenstart!

Eure Nadine

 

Ich freue mich schon auf den Frühling. Dann ist wieder Zeit für kleine Lagerfeuerchen. Bei unserem letzten Lagerfeuer im Winter habe ich ein paar Holzscheiten nur kurz anbrennen lassen. Ein bißchen nach links und nach rechts gedeht.

Voilá: neue Dekoration für unser Wohnzimmer. Ich habe die Holzscheite noch mit Möbelöl eingestrichen bevor sie ihren neuen Platz bekam…und die Eule hat sich einfach ins Bild gedrängt. 😉

Die Maserung, die der Holzwurm verursacht hat, sieht total schön aus! Auf unserem Holzboden macht sich die Holzscheite super und den Raum gleichzeitig noch viel gemütlicher. Holz hat einfach diese Eigenschaft. Was meint ihr? Das macht doch Lust auf mehr davon, oder? Ich freu mich schon auf unser erstes Lagerfeuer im Frühling. Knister, Knister, Knack, Knack YUPPIIEE!

Habt ein tolles Wochenende,

Eure Nadine

Die ersten kleinen Vöglein im Garten sausen in Paaren umher und sammeln schon fleissig Nistmaterial. Unsere Spatzen sehe ich ständig hin und her fliegen. Da dachte ich mir, das könnte ich doch unterstützen.

Also habe ich schnell einige Sachen zusammengesucht, die ich sowieso schon rumliegen hatte bzw. heute schnell besorgt habe. Den Jutestoff auf dem Foto habe ich am Ende doch nicht benutzt.

Ich habe folgende Materialien benutzt:

Naturgitter aus Ästen (Gartencenter),Holzspan (unbehandelt), Naturkokosfasern und trockene Naturgräser (Zoobedarf), Befestigungsgarn (Küchengarn) und einige Gartenklammern, Schere

In den Bildern findet ihr die Beschreibung. Bestimmt habt ihr ähnliches Material zuhause. Alternativ könnt ihr auch die Meisenknödelbehälter zum Befüllen benutzen. 🙂

Ich bin gespannt, wie schnell die Meisen und die Spatzen, die Krähen und die Elstern und all die anderen sich hier bedienen werden. Ich habe noch genügend übrig und werde es bei Bedarf nachfüllen.

Der Frühling kommt und ich freue mich schon auf meine Blümchen im Garten… YUPPIIIIIEEE!

Fröhliche Grüße,

Eure Nadine

Das Projekt „Eichenbrett als Hängeschild“ macht kleine Fortschritte. Einige Bereiche habe ich schon farbig ausgemalt. Ich habe von Kreul Holzfarben benutzt, die auch speichelecht und für Kinderspielzeug geeignet sind.

Hmm, teils ist es nicht so einfach mit dem Pinsel schöne Kanten zu ziehen und auch die richtigen Linien zu treffen. Bei dem blauen kleinen Vogel in der Mitte bin ich leider etwas über die Linien beim Schnabel gekommen. Wohlmöglich waren die Fräslinien nicht so gut in das Programm übertragen worden. Naja, ein kleiner Schönheitsfehler, den mir der kleine Piepmatz hoffentlich verzeiht 😉

Mittlerweile mag mein bisheriger Lieblingspinsel auch nicht mehr. Zu ausgefranst. Tja, da musste kurzerhand ein kleinerer Pinsel her. Aber ich habe genügend davon… denn ich muss zugeben, ich liebe Künstlermaterialien wie Pinsel, schöne Blöcke, Stifte und vieles mehr zu kaufen! Wenn ich auf Reisen bin, stöbere ich immer gerne in Schreibwarenläden und Art-Material Shops herum. Über die Jahre habe ich schon sämtliche Pinsel für Aquarell und anderem gekauft, auch wenn ich selbst nicht wirklich male. Ich halte es dann für meine Mami bereit, wenn sie zu Besuch ist. Denn sie malt leidenschaftlich gerne. Ob sie merken wird, dass einer der schönen Pinsel fehlt? Upps!

Was haltet ihr von dem Brett soweit? Die Aufhängung möchte ich gerne mit geschmiedeten Elementen auf der Rückseite anbringen. Somit bekommt das Brett Stabilität. Denn Eiche reißt mit der Zeit, hab ich mir sagen lassen. Ob das so ist, werden wir sehen. Schließlich wird es draussen sein. Sobald ich eine Skizze für die Aufhängung habe, werde ich euch dran teilhaben lassen.

Liebe Grüße,

Eure Nadine

Gerade ist ein Wochenende vorbei und ich war wieder fleissig am Werkeln in der Garage.

Es ist der 2te Versuch! Denn vor einigen Wochen wollte ich aus einem Eichenbrett ein Hängeschild für draussen machen. Die Idee ist, ein Hängeschild mit Straßennamen samt Hausnummer sowie einigen schönen Bildchen zu fräsen. Das Ganze wird dann mit Metallstab und Ketten an einen Baumstumpf befestigt, der im Garten schon viel zu lange karg auf der Wiese steht. 😉

Das erste Brett habe ich beim Schreiner hier in der Gegend besorgt, denn dicke Eichenbretter kann man nicht im Baumarkt kaufen. Zumindest nicht bei unseren in der Gegend. Ach wie hatte ich mich schon gefreut! Tja, leider ist dann einiges schiefgegangen! Und somit wird das erste Brett wohl eher beschämend in einer Ecke im Keller sein Dasein fristen. Denn die Software der CNC-Maschine hatte Eigenes im Sinn und fräste ab einem Punkt munter einige Buchstaben größer als den Rest. Da so ein Programm nicht von vorne nach hinten fräst, sondern je nach Programmierung auch einige Buchstaben im Wort zuerst bearbeitet als andere, sah es am Ende irritierend aus. Ich bin zwar grundsätzlich offen für Ideen anderer, doch dass die Maschine auf einmal einen eigenen Willen entwickelt, finde ich gar nicht witzig. Da frage ich mich doch wirklich, was die damit bezwecken wollte? Nun ja, erst dachte ich, ach, das ist nicht so schlimm! Also malte ich es dennoch aus. Doch die Buchstaben blieben in unterschiedlicher Größe und seine Augen kann man einfach nicht täuschen!

Nun also ein 2ter Versuch!

Dieses Mal habe ich ein Eichenbrett mit Naturkante besorgt. Extra dick und wesentlich länger und breiter. Bin extra einige Kilometer gefahren, nachdem ich die Holzhändler in der Gegend abtelefoniert hatte. Denn oft werden die Naturkanten bzw. die Rinde maschinell abgetrennt. Das macht total unschöne und abgehakte Ränder, wenn ihr mich fragt. Also nix für meine Zwecke!  Als ich dann also zwischen all den Holzbretter beim Händler stand, musste es am Ende einfach noch größer als geplant sein. 🙂 Das neue Format schrie nur so nach Veränderungen im Layout. Und nach einigem Hin und Her stand fest, es kann endlich gefräst werden.

Bevor es dann wirklich losgehen konnte, habe ich das Brett beim Schreiner einmal hobeln lassen, da es doch recht verbogen war. Dann aber konnte es endlich losgehen.

Was meint ihr dazu? Das wird ein riiiiiiiiiiiiiiiiiesiges Schild! 😀 Ich freue mich schon aufs Ausmalen.

Bis sehr bald also,

Eure Nadine